Berichte & Themen

Marvin Sontheimer – California Institute of Technology


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Marwen Jabeur – Queensland University of Technology


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Florian Wenz – University of Bristol

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Patrick Foltyn – L’Università degli Studi di Bergamo

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Dennis Hartmann – KTH, Stockholm

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Christian Arnold – University of Kentucky

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Andreas Goerttler – KTH, Stockholm


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Patrick Wang – Caltech


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Stefan Fischer – NTNU


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Martin Seider

Ich lebe in Mexiko und arbeite dort als Gruppenleiter bei einem Automobilzulieferer. Die letzten 2 Jahre in Mexiko haben mich gelehrt wie wichtig ein Netzwerk für den beruflichen Weg ist, wie wichtig das Team ist und welche Rolle dabei die Toleranz untereinander ausmacht. Das habe ich gelernt von Mentoren, aus Misserfolgen und Rückschlägen aber vor allem weil das Leben in Mexiko viel kurzlebiger, chaotischer und extremer ist. Für das Erlernte bin ich unendlich dankbar doch muss ich mich auch immer wieder ermutigen und mich überwinden den schwierigen Weg zu gehen.

Mittlerweile steht die Geburt meines zweiten Kindes bevor und ich stand vor der Entscheidung nach Deutschland zurückzugehen oder in Mexiko zu bleiben. Ich habe mich dafür entschieden in Mexiko zu bleiben, ohne zu wissen was genau die Zukunft bringt aber mit der Aussicht auf eine spannende, erfolgreiche und erfüllende Zukunft.

Dass ich den eingeschlagenen Weg gehen kann bin ich vielen Menschen zu Dank verpflichtet aber vor allem der Reissner-Stiftung. Durch das Stipendium hatte ich die Möglichkeit in Frankreich zu studieren und mich dabei für das Ausland zu begeistern. Die Begeisterung fürs Ausland hat mich mittlerweile neben Frankreich und Mexiko auch nach Italien, Schweiz und die USA gebracht.

Abschließend rufe ich alle jungen Menschen dazu auf Erfahrung im Ausland zu sammeln und dabei nicht immer den einfachen Weg zu gehen.

 

 

Tilman Binder – Scramspace

In kurzen Worten geht es um neue Antriebe für den Raumtransport: In einer späteren Version der schon recht weit fortgeschritten „SCRAMSPACE 1“ -Oberstufe soll der luftatmende Überschallantrieb mit einem konventionellen Raketenantrieb für die finale Aufstiegsphase synergetisch kombiniert werden. Meine Arbeit besteht aus vorbereitenden Grundüberlegungen und ersten Computersimulationen über den Strömungspfad von einströmender Luft und Verbrennungsgasen innerhalb des Flugkörpers.

 

Ramin Geshnizjani

In der Diplomarbeit geht es um Präzisions-Lageregelungssysteme für zukünftige Wissenschafts-satelliten wie z.B. Euclid, die neben hohen Agilitätsanforderungen eine noch nie dagewesene Ausrichtungsgenauigkeit vorweisen müssen. Wichtig sind dabei robuste Stabilität sowie robuste Performance, das heißt, der Satellit muss auch dann hochgenau ausgerichtet werden können, wenn bestimmte Eigenschaften des Satelliten mit Unsicherheiten behaftet sind. So variiert z.B. das Trägheitsmoment eines Satelliten, welches eine entscheidende Größe für die Drehbewegung darstellt, aufgrund von Treibstoffschwappen.

Ein Satellitenregelungssystem besteht typischerweise aus mehreren Regelkreisen, die speziell für die Anforderungen der jeweiligen Missionsphasen ausgelegt sind. Ein plötzliches Umschalten zwischen den verschiedenen Reglern führt zu Fehlern in der Ausrichtung, die vorgegebene Grenzen überschreiten. Daher soll die Umschaltung in Form einer Überblendung realisiert werden, d.h. während ein Regler langsam „heruntergefahren“ wird, wird der nächste Regler „hochgefahren“.

Meine Aufgabe besteht darin, diese zeitveränderliche Umschaltung auf robuste Stabilität zu untersuchen, um sicherzustellen, dass der Satellit während dieser Umschaltung nicht außer Kontrolle gerät.

 

Für weitere Informationen bitte kontaktieren Sie uns unter info@reissnerstiftung.de